Das Quartier Belvédère erreicht man von der Stadt Baden durch die schluchtartige Kennelgasse und die empormäandrierende Allmendstrasse, umgrenzt von privatem Grün und von Wald. Unmittelbar nach dem Passieren des stillgelegten Schützenhauses öffnet sich der Landschaftsraum in eine grosszügige Ebene, eine Lichtung inmitten des Waldes, ein wohltuender leerer Landschaftsraum. Nach dem steilen Anstieg erlebt man diesen Leerraum, nebst dem Schützenhaus als wichtigen Orientierungspunkt. Diese attraktive Situation soll städtebaulich möglichst erhalten bleiben und für die Bewohner erlebbar gemacht werden. Die vorgeschlagene Reihung von fünf kompakten Gebäudekörpern am Rande der Waldlichtung hält grosszügige Zwischenräume frei und öffnet alternierend den Blick zum Wald. Die Massstäblichkeit der Wohngebäude orientiert sich am Schützenhaus und den östlich angrenzenden Gebäudevolumen. Es entsteht eine Bebauung im leeren Landschaftsraum. in der Wildkorridorzone ergänzen zwei zusätzliche Waldinseln das bestehende Grünmuster. Südlich grenzen die Häuser als Hochparterre an den halböffentlichen Grünraum, welcher als gemeinsame Spielfläche genutzt werden kann. Fusswege zwischen den Häusern ermöglichen ein unkompliziertes Erreichen des halböffentlichen Spielbereichs und der öffentlichen Grünanlagen. Exklusive, zweigeschossige Familienwohnungen bestimmen die Gebäudestruktur. Das Wohnungsangebot reicht von der 4 1/2- bis zur 6 1/2 –Zimmerwohnung mit zuschaltbarem Zimmer oder Büroraum für Familien. Mit einer Kleinwohnung, vom Treppenhaus erschlossenen entsteht ein Mehrgenerationenhaus. Grosszügige Loggien sind dem Essraum und dem doppelgeschossigen Wohnraum vorgelagert. Die Privatgärten sind zwischen den Häusern, seitlich an das Erdgeschoss angelegt. Die Gebäude in Holzbauweise mit solaraktiven Schrägdachflächen nach Süden erreichen den Minergie und Minergie eco Standard.