Das bestehende, hufeisenförmige Schulhaus aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert befindet sich ausserhalb der Altstadt, umgeben von herrschaftlichen Villen in Heimat- und Jugendstilformen. Die Komposition der abgestuften Dachlandschaften und die stattliche Abwicklung der linear konzipierten Anlage verleiht dem Ort seine besondere Identität. In Analogie zu dieser reizvollen Situation erweitert der vorliegende Entwurf die Anlage nach Osten und verbindet sich massstäblich mit dem angrenzenden Villenquartier. Unter dem vorgeschlagenen Walmdach im Hochparterre liegt das Schwimmbecken mit sämtlichen zugehörigen Infrastrukturräumen. Über ein Oberlicht im First tritt zenitales Licht in den Innenraum und die seitlich angeordneten Fenster öffnen den Blick zum Schulhausplatz im Süden und den Villen im Norden. Die Materialisierung der Fassaden in Kalksteinsteinsichtbeton verbindet sich mit den Bruchsteinen des Sockels der bestehenden Schule. Die Turnhalle ist vorgelagert und vollständig ins Erdreich verlegt. Der Minergie-Standard im Allgemeinen bzw. der Minergie-P-Standard bei den Turnhallen kann eingehalten werden.