Die exponierte Lage des Grundstückes und die hohe städtebauliche Präsenz am Siedlungsrand von Dättwil bestimmen weitgehend die Identität des Ortes. Im Norden pulsiert die A1 und sorgt für eine optimale Erschliessung mit dem motorisierten Individualverkehr. Im Westen öffnet sich der Landschaftsraum zu einer sanften, noch unverbauten Hügelkuppe, welche der flachen Abendsonne Zugang zum Grundstück lässt. Das offene Siedlungsmuster mit alternierend quer- und längsgestellten Baukörpern schliesst im Osten an. Die vorgeschlagene Überbauung rückt von der Strasse ab und öffnet sich zu einem offenen Gartenraum. Die prägnante Dimension des Baukörpers führt einerseits das städtebauliche Muster im Osten weiter und andererseits hält es den Volumen der Überbauung Hofmatt stand. Eine städtebauliche Definition am Strassenrand wird vermieden. Viel mehr soll der Gebäudekörper zwischen dem Gartenraum im Westen und Osten im Grünen stehen. Dicht gepflanzte Baumgruppen in der Wiesenfläche strukturieren den parkartigen Aussenraum auf der Westseite. Die frei gespielten Leerräume in Blickrichtung zum Hügel betonen den fliessenden Übergang in die landwirtschaftlich genutzte Hangkante. Die mit Bäumen durchwachsenen Räume bieten angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten und arrondieren das Wohnquartier entlang der Dättwilerstrasse.